Bist du eine Melkkuh? Die Geheimnisse, die dir niemand sagt…..

Kennst du diese Situation?
Du wirst von deiner Bank, deinem Vermögensberater, deinem Versicherungsvertreter oder deinem Makler angerufen. Die Aussage: „Wir sollten uns wieder mal treffen und uns deine Sachen durchsehen“. Gesagt, getan. Es wird ein Termin vereinbart, wo wieder einmal „drüber-geschaut“ wird. Eigentlich willst du ja gar nicht in die Bank kommen, doch wenn er schon anruft, vielleicht ist es ja etwas Wichtiges.

Du nimmst den Termin war, trinkst einen Kaffee und gehst wieder. Und nun denk mal ganz intensiv darüber nach…..!

Hast du schon einmal nach diesem Treffen oder nach diesem Termin eine Rechnung bekommen? Warum nicht? Denk nach!

Welche andere Branche fällt dir ein, wo du zu einer Beratung kommst, für dich etwas getan wird und du aber keine Rechnung erhältst? Die Beratung also GRATIS ist?Ist dein Steuerberater gratis? Der Rechtsanwalt? Dein Fliesenleger, der dein Bad verfliest? Der Rauchfangkehrer? Deine Autowerkstatt? Wenn dir Branchen einfallen, so teile sie mir bitte mit.

Warum ist dann das hier so? Was ist dann das Ziel eines Treffens? Eines „drüber-schauens“?
Kundenpflege, Service, etc. könnte es sein, doch ist das immer so?

Ich behaupte: NEIN!
Warum ich das sagen kann? Ich war mehr als 10 Jahre Berater, habe eine Top-Ausbildung und kenne das Prozedere. Sehr oft ist das Ziel nur eines: Dir neue Produkte zu verkaufen! Noch immer nichts dramatisches, denn jede Firma, jedes wirtschaftlich geführte Unternehmen muss Produkte & Dienstleistungen verkaufen, sonst könnte Sie auch nicht überleben. Und jeder entscheidet selbst, ob er diese Dienstleistung benötigt oder nicht. Und viele dieser Produkte sind auch gut und helfen dir weiter. Leider ist das Finanzwissen in Österreich jedoch eher bescheiden verteilt und die Unterscheidung ob gutes oder schlechtes Produkt für den Laien schwer feststellbar.

In der Finanzwelt sind Produkte dazu da, Ihre Lebensziele, Ihre Bedürfnisse, Ihre Investitionen, Ihre Pläne zu realisieren. Nichts anderes. Leider sind viele dieser Produkte so komplex aufgebaut und so geschickt mit Gebühren & Kosten vollgepackt, dass du es gar nicht merkst.

Hier seien 2 wesentliche Dinge erwähnt, die du dir unbedingt ansehen solltest, bevor du das nächste Mal etwas abschließt.

1. TER (Total Expense Ratio):

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Total_Expense_Ratio
Die Total Expense Ratio (Abkürzung: TER) oder Gesamtkostenquote ist eine Kennzahl, die Aufschluss darüber gibt, welche Kosten bei einem Investmentfonds jährlich zusätzlich zum Ausgabeaufschlag anfallen. Die Total Expense Ratio greift auf Ebene des Fonds und enthält Verwaltungsgebühren, wie z. B. für die Fondsgeschäftsführung, das Portfoliomanagement, Wirtschaftsprüfer und Betriebskosten sowie sonstige Gebühren wie Depotbankgebühren, jedoch (in Deutschland und der Schweiz) ohne Transaktionskosten, d. h. die auf Fondsebene beim Wertpapierkauf/-verkauf entstehenden Kosten, Maklerkosten (Immobilienfonds) und die gesondert aufzuführenden, erfolgsabhängigen „performance fees“. Sie schließt nicht die beim Fondskauf/Fondsverkauf zu bezahlenden Kauf- und Verkaufsspesen sowie einen allenfalls zu bezahlenden Ausgabeaufschlag ein, da diese Kosten auf der Ebene des Anlegers liegen.

Was heißt das für dich? Jeder Fonds hat interne Kosten, die du bezahlst (auch wenn du keine Rechnung erhältst). Das schöne ist, dass die Fonds diese Kennzahl ausweisen müssen. Hast du jemals davon gehört?

Praktisches Beispiel – 2 Anleger haben jeweils einen Fonds in ihrem Depot. Jeder hat € 100.000.- angelegt. Der eine Fonds hat eine TER von 3,5%, der andere von 0,5 %.

Was bedeutet das?

Das bedeutet, dass du als Anleger in dem einen Fall € 3.500,- jährliche Kosten zu tragen hast, in dem anderen Fall € 500,-. Diese Kosten müssen verdient werden. Anders formuliert: Wenn der Fonds 3,5 % verdient, so bist du gerade einmal auf Null. Welchen Fonds würdest du nun wählen? Und welchen Fonds wird dir wohl dein Berater anbieten?

Hat dir das jemals jemand gesagt? Jetzt weißt du warum du noch nie eine Rechnung bekommen hast!
Wie du diese Kennzahl nachsehen kannst? Gehe z.B. auf www.Morningstar.At oder auf www.fondsprofessionell.at und gib die Kennzahl deines Fonds ein (ISIN – Diese siehst du z.B. auf deinem Depotauszug). Hier sind die Kosten ersichtlich.

Dramatisch wird es dann, wenn dieser Fonds über Jahre bestehen bleibt, sich nur mäßig entwickelt, denn diese Kosten fallen Jährlich an!!!!

2. Kostenfaktor – Depotgebühr:

Jede Bank verrechnet dir für die Verwahrung deiner Wertpapiere eine Depotgebühr. Diese ist sehr unterschiedlich und kann bei Online Banken sogar gratis sein. In einer herkömmlichen Filialbank liegen diese Kosten bei 0,24 % bis zu 0,60 % vom Depotvolumen jährlich. Nimm dir einmal deinen Kontoauszug zur Hand und rechne einmal nach. (Meine Kunden bezahlen lediglich 0,12 % Depotgebühr)

Der TIPP vom FINANZCoach:
Überprüfe deine laufenden Kosten (Fondsinterne Kosten, Depotgebühr, etc.). Wenn du damit selbst nicht zurechtkommst, so bin ich dir auch gerne dabei behilflich diese herauszufinden.
Warum ich dir das sage? Weil es an der Zeit ist, ehrlich und objektiv mit den Kunden umzugehen, Ihnen reinen Wein einzuschenken und nicht über versteckte Kosten zu verdienen. Kostentransparenz, Objektivität und Faire Beziehungen sind die Basis.

Fallbeispiel Brokerjet :
Brokerjet ist die Online Plattform der Erste Bank. Hier gab es über Jahre sehr gute Konditionen und gute Möglichkeiten Wertpapiere zu kaufen und zu handeln. Sie hatten keinen Berater, doch waren hier die Kosten sehr niedrig. Brokerjet hatte 37.000 Kunden und nun stellen Sie das Service. Das Ziel: Die Kunden zu den Filialbanken wieder zurück zu bewegen (wo wesentlich höhere Kosten vorhanden sind). Ich war selbst Kunde dort und das Email war doch sehr interessant formuliert. Ich hatte den Eindruck, sie wollen mich mit Gewalt los werden. Leider geht es 37.000 Kunden auch so. Glücklicherweise gibt es auch andere Anbieter am Markt, die sehr günstig agieren und glücklicherweise kenne ich mich mit den Themen aus.

Wenn du oder Freunde hier betroffen sind und ein Brokerjet Depot besitzen, nicht weißt wie du damit umgehen sollst, so kannst du dich gerne an mich wenden.

 Ich hoffe meine Tipps waren hilfreich für Dich.

Wenn ja, dann empfiehl mich weiter, schick mir einen Kommentar oder ein Email. Ich freue mich darüber.

Dein FINANZCoach

Gerald

2015-08-14T08:36:37+00:00

Aktuelle Veranstaltungen:

22. September 2018
Anti-Hamsterrad Tag – Erste Schritte in die finanzielle Unabhängigkeit

14. Oktober 2018
Anti-Hamsterrad Tag – Erste Schritte in die finanzielle Unabhängigkeit

17. November 2018
Anti-Hamsterrad Tag – Erste Schritte in die finanzielle Unabhängigkeit

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DI (FH) Gerald Kraushofer
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